Steve Irwins (†) 14-jähriger Sohn tritt in Vaters Fußstapfen.


Der Tod des Tierschützers, Zoodirektors und Dokumentarfilmers Steve Irwin hätte nicht tragischer sein können: Bei Dreharbeiten nähert sich der 44-jährige Australier einem Rochen im Wasser, der ihm mit seinem Stachel einen tödlichen Stich ins Herz versetzt. Ein ganzer Kontinent trauert mit Witwe Terri, der 8-jährigen Tochter Bindi und dem erst 2-jährigen Söhnchen Robert um den „Crocodile Hunter“. 12 Jahre später ist Irwins Sohn jedoch schon in die Fußstapfen seines Vaters getreten.


Steve Irwin machte seinem Namen als „Crocodile Hunter“ alle Ehre, weil er sich den riesigen Reptilien vollkommen unerschrocken näherte. Und Robert steht ihm in nichts nach! Die Liebe zu Tieren wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Wie einst seine große Schwester, hat auch der 14-Jährige seine eigene TV-Show.

Mit demselben ansteckenden Enthusiasmus wie sein Vater teilt er mit dem Publikum seine Begeisterung für die faszinierende Tierwelt Australiens. Der Teenager verdingt sich außerdem als Natur- und Tierfotograf.


Mit seinen Aufnahmen hat der Schüler, der zu Hause auf dem Anwesen des Familienanwesens unterrichtet wird, schon einige Fotowettbewerbe gewonnen.

„Ich möchte nicht genauso wie Dad sein, aber ich möchte sein Erbe weiterführen“, erklärt Robert Irwin gegenüber der „Courier Mail“. „Ich versuche, ihn stolz zu machen. Es ist in meinem Blut, in meiner DNA. Dad ging es nie darum, berühmt zu werden, es ging ihm um die Botschaft. Das versuche ich: die Botschaft weiterzutragen.“

Und die Botschaft lautet: Tiere und ihren Lebensraum schützen. Zusammen mit Mutter Terri Irwin und Schwester Bindi setzt sich Robert mit der wohltätigen Organisation Wildlife Warriors genau dafür ein.

„Das Einzige, was ihn lang genug von den Tieren fernhalten konnte, die er liebte, waren die Menschen, die er noch mehr liebte“, erinnert sich Steve Irwins Witwe in der Talkshow „Larry King Live“. Auf seinen Sohn Robert und seinen Einsatz wäre der Vater daher garantiert unendlich stolz gewesen!